Licht und Schatten sind auf jedem Weg

Jeder Weg hat Licht und Schatten

Eine Illusion, die manchmal bei mir auftaucht: "Wenn ich das und das lebe oder erreiche, dann geht es mir gut und ich habe keine Herausforderungen mehr zu meistern."

Oder: "Die oder der hat es ja gut und hat, was ich mir wünsche im Übermaß. So gut will ich es auch haben. Der oder die hat keine Probleme."

Wenn ich über die Gedanken nachdenke, merke ich wie wenig das stimmen kann:

Nur weil jemand … viel mehr Geld hat als er braucht, einen tollen Job, einen wirtschaftlichen Erfolg, einen durchtrainierten Körper, besonders attraktiv ist, sich super ausdrücken kann, sich besonders gut ernährt, Kinder hat oder keine Kinder hat, mehr freie Zeit hat, viel in der Welt herum kommt, selbstbewusst auf einer Bühne steht und redet …

heißt das nicht, dass derjenige oder diejenige glücklicher ist als ich oder weniger Herausforderungen im Leben zu meistern hat.

* Jeder Weg hat eine Licht- und Schattenseite. *

Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Viel Geld heißt nicht automatisch, dass jemand sich Gesundheit kaufen kann. Es heißt auch nicht, glücklich zu sein. Viele, die auf der Bühne stehen, fallen in ein Loch, wenn der Applaus ausbleibt … Das nur einige Beispiele der Schattenseiten.

Was ich machen kann, wenn diese Illusion auftaucht, wenn ich unzufrieden mit meinem Weg bin und mich mit anderen vergleiche:

Inne halten. Durchatmen. Mich auf mich selbst konzentrieren.

Was ist gut an meinem Weg - oder um im Bild zu bleiben: Wo scheint auf meinem Weg die Sonne?

Für mich persönlich: Ich bin so dankbar, dass ich mir meine Zeit frei einteilen kann. Dass ich verwirklichen kann, was ich mir als Projekt ausdenke und mir Freude macht. Dass ich Pause machen kann, wenn ich sie brauche oder auch einen Tag gar nichts tun, wenn es mir nicht gut geht. Ich bin dankbar, dass ich in einem Land lebe, das mir Sicherheit bietet, Bildung, Gleichberechtigung, dass ich mobil bin …. Wow, da ist so viel!

Wo scheint die Sonne auf deinem Weg? Wofür bist du dankbar?

Deine Anja

PS: Magst du über Neuigkeiten von mir informiert werden? Melde dich zu meinem Newsletter an.

Möchtest du andere an diesem Artikel teilhaben lassen? Dann teile diesen Link, der führt genau hierhin:
https://www.frauencoaching.de/archives/2019/01/entry_7121.html
Inhalte dürfen nicht - auch nicht auszugsweise - ohne meine Genehmigung kopiert und anderweitig übertragen werden. Für eine Nutzung außerhalb dieser Webseite schreibe mich gerne an.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 14 Januar, 2019
Thema: Blog - 2019, 1. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit, Blog - Dunkle Tage

Hallo 2019!
Vorbereitung. Was für mich 2019 wichtig ist.

2019. Da bist du.

Was werden wir gemeinsam erleben? Wie wird es mir und dir gehen? Wirst du als ein "gutes" Jahr in meine Geschichte eingehen, als eines, das mich heraus gefordert hat oder als eines, das mich auf meinem Weg weiter gebracht hat? Ich glaube: Alles trifft zu.

Vorbereitung

Meine Erkenntnisse aus den Raunächten (ich berichtete davon im Newsletter) waren so viele, damit kann ich ein ganzes Jahr arbeiten. So ist es auch gedacht: Die zwölf Tage zwischen den Jahren beginnend vom 25.12. 0 Uhr, endend am 5.1. 23.59 Uhr stehen einer nach dem anderen für einen Tag des kommenden Jahres. Was einem am Tag begegnet, ein- und auffälllt, kann hilfreich für den entsprechenden Monat des nächsten Jahres sein. Ich habe das noch durch das Ziehen von Tarotkarten verstärkt.

Ich bin so froh, dass ich mir die Zeit des Rückzugs sogar ab dem Beginn der Wintensonnenwende genommen habe. Ich empfinde die Zeit zwischen den Jahren immer so still, so besonders für mich geeignet, mich mit mir selbst auseinander zu setzen. Das hat einfach gut getan. Fühlt sich wie eine stabile Basis an, was ich mir erarbeitet habe. Nun habe ich auch eine gute Anleitung für die nächsten Raunächte.

Am 6.1. begann ich auf Basis meiner Notizen aus dieser Zeit (ein 80-seitiges Heft) zusammenzufassen, was besonders wichtig für mich ist - das, worum es für mich in 2019 geht. Damit bin ich noch beschäftigt, irgendwie entwickelt sich das immer weiter.

Was für mich 2019 wichtig ist

Themen, die für mich 2019 wichtig sind und auf die ich mich konzentrieren möchte: Ganz zu mir stehen (Thema taucht nicht zum ersten Mal auf, steht jetzt im Focus). Lernen, mich wieder auf meinen Körper verlassen zu können. Meine Gesundheit weiter stärken. Der Tanz zwischen Anspannung und Entspannung. Was nicht mehr stimmig ist, weiter loslassen. Mir meiner Ressourcen, Stärken und Erfahrungen bewusst werden (wie in meinem Inneren Team Meeting, von dem ich zum Jahreswechsel im Newsletter berichte). Mir Experimente erlauben wie die ersten Videos auf YouTube. Was liegt mir, wo fließt es? Mich auf mich selbst fokussieren, statt für andere lösen und denken zu wollen.

Viele Themen. Da sind noch mehr, das waren die wichtigsten - kurz benannt.

Gestern Abend kam mir in den Sinn:

Wie wäre es, wenn ich 2019 als Person betrachten würde?

Hm. Wenn ich diese Person wäre, wie fühlte ich mich mit all den Themen? Nicht gut. Es fühlt sich nicht fair an, so als wäre ich mit Erwartungen konfrontiert.

Gut fände ich eine unvoreingenommene Offenheit, Interesse an mir. Jemand, der mich verstehen will, der mir vertraut, der auch zu mir hält, wenn es nicht rund läuft.

Willkommen 2019

Wie passt das mit meinen Wünschen und Themen zusammen? Denn ich will jemanden nicht mit Erwartungen überhäufen, sondern unvoreingenommen und offen und neugierig sein.

Das geht so:

Meine Themen sind die Haltung, mit der ich das Jahr betrachte:

Wenn eine Sache nicht rund läuft - kann ich es auch von einer anderen Seite sehen? Wofür ist es gut, was kann ich daraus lernen? Welche Blockade taucht auf und wie kann ich sie lösen?

Wenn es zu intensiv wird, ich mich überfordert fühle: Was brauche ich? Wie und wo kann ich mir eine Pause nehmen?

Immer wieder üben, ich selbst zu sein und mir Fehler zu erlauben.

Ja, das fühlt sich gut an.

Ein guter Anfang. 2019, ich freue mich sehr darauf, dich kennen zu lernen und mit dir ein Jahr zu tanzen!

Ich wünsche dir, die du diese Zeilen gerade liest, von ganzem Herzen einen guten Tanz durch dein Jahr 2019!

Deine Anja

PS: Magst du über Neuigkeiten von mir informiert werden? Melde dich zu meinem Newsletter an.

Möchtest du andere an diesem Artikel teilhaben lassen? Dann teile diesen Link, der führt genau hierhin:
https://www.frauencoaching.de/archives/2019/01/entry_7120.html
Inhalte dürfen nicht - auch nicht auszugsweise - ohne meine Genehmigung kopiert und anderweitig übertragen werden. Für eine Nutzung außerhalb dieser Webseite schreibe mich gerne an.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 10 Januar, 2019
Thema: Blog - 2019, 1. Halbjahr, Blog - Mich selbst annehmen

Rückblick auf mein Jahr 2018

Sylvester Morgen kurz vor 9 Uhr. Der Stadtteil erwacht. Ich sitze zwar am Schreibtisch, aber ganz wach bin ich noch nicht.

Abschied 2018 Wie war mein Jahr? Anstrengend. Herausfordernd. Schön. Bewegend.

Der schmerzvollste Moment...

war, Minu gehen zu lassen. Mitte Januar ging es Minu zusehends schlechter und am 25. Januar hat der Tierarzt sie erlöst. Diese Entscheidung ist mir leichter gefallen als ich es mir vorgestellt hatte. Es war ganz klar: Sie soll frei sein von Leiden. Die Zeit danach war heftig. Und auch jetzt beim Schreiben steigen die Tränen schmerzhaft in meine Augen. Vielleicht werde ich zu einem späteren Zeitpunkt ausführlicher nur darüber schreiben.

Besonders lustig ...

war es Heilig Abend bei meiner Familie, als wir Schön- und anschließend Schrottwichteln gemacht haben. Meine Schwester lachte sich schlapp über ihr Geschenk und steckte uns alle damit an. Wenn ich vom Lachen Tränen in den Augen habe - besser geht es nicht. :-)

Bewegend war ...

der Moment, als ich auf der Klippe hoch über der dänischen Ostsee stand und auf die Küste und das Meer schaute. Ich war so überwältigt, weil ich diese Aussicht nicht erwartet hatte, dass mir Tränen die Wangen hinab liefen. Überhaupt war der Dänemark-Urlaub dieses Jahr besonders. Einmal, weil ich gar nicht mehr damit gerechnet hatte, dass wir fahren könnten, dass wir überhaupt etwas finden so kurzfristig und es dann so schön antreffen, ohne Baulärm mit ganz viel Ruhe. Und erstmals ohne Minu.

Erkenntnisse ...

durfte ich einige sammeln. Besonders schön war die Situation im Sommerwald. Ich verlies das Haus an einem Samstag morgen mit besonders schlechter Stimmung, ich walkte weiter als sonst üblich, die Natur beruhigte mich, brachte mir Erkenntnisse. Ich begriff wie heilsam ihre stille Präsenz und Aufmerksamkeit für mich ist. Ich war dankbar, auf einem Baumstamm sitzend meine Gedanken mit meiner Freundin via Whatsapp Sprachnachrichten mitteilen zu können. Als ich zu Hause ankam war ich glücklich, ausgeglichen und froh. Was für ein Wandel!

Hilfreich für mein Seelenleben ...

ist nicht nur die Zeit draußen in der Natur, sondern auch die Möglichkeit, Whatsapp-Sprachnachrichten mit meiner Freundin auszutauschen. Wir haben eine Vereinbarung getroffen, die einfach wunderbar stimmig ist und machen das jetzt schon zwei (?) Jahre. Wenn wir uns etwas mitteilen möchten, nehmen wir die Sprachnachricht(en) auf. So lange und so oft wie wir es brauchen. Abhören kann der andere, wann er innerlich dafür offen ist und es ist auch keine Verpflichtung, das überhaupt zu tun. Diese Freiheit ist wunderbar. Bei Anrufen ist es am besten, wenn es zeitlich für beide Seiten passt. Das ist mitunter sehr schwierig. Und jetzt sprechen wir auf, wann wir es brauchen, wenn es stimmig ist und so ist es auch beim Abhören, was ich gerne beim Walken mache. Dann höre ich auch gerne meine eigenen Nachrichten noch mal an, höre mir selbst zu. Ein Segen!

Stolz bin ich ...

auch. Darauf, dass es mir gelungen ist, mein Gewicht nach der Abnahme von 40 kg in 2017 zu halten. Ich habe die Kompression in 2018 weiter nahezu täglich getragen, mein Walking weiter gemacht und beginne jetzt, einen Schlafanzugs-Sonntag zu machen: Ohne Walking. Ohne Kompression. Und wenn es geht: Ohne PC. Gestern habe ich am Nachmittag ein Buch gelesen, das ich bis zu seinem Ende am Abend nicht mehr aus den Händen legen konnte. Wie lange habe ich schon nicht mehr so gelesen. Toll! Auch bin ich froh, dass ich weiter ohne Zucker, Gluten, Soja ... lebe und mich weiter möglichst naturbelassen ernähre. Dass ich das schaffe, hätte ich vor zwei Jahren für ein Märchen gehalten!

Herausfordernd ...

war die wirtschaftliche Situation. Ein schwieriges Jahr mit unerwarteten Ausgaben, geringeren Einnahmen. Da den Kopf oben zu halten, war nicht leicht. Ab und zu war er unten, gerade ist er oben und schaut neugierig nach vorn. ;o)

Gesundheitlich ...

war es ein gutes Jahr. Wenn auch noch nicht alles tippitoppi ist. Hitzewallungen haben mich ganz schön ins schwitzen gebracht. Einzig gut ist, dass sie viele Monate verschwunden waren und nicht dauerhaft da sind. Juche!

Was ist alles durch die Ernährungsumstellung besser geworden? Der Heuschnupfen war die letzten beiden Jahre kaum spürbar, die Konzentrationsprobleme und Energietiefs sind seltener geworden. Ich fühle mich besser und habe viel mehr Kraft! (Beispiel aus dem Dezember.) Das zu erleben, gibt mir Mut. Ich wünsche mir ja so sehr wieder so fit zu sein, dass ich Lust habe, nach außen zu gehen. Endlich sollen die Zeiten vorbei sein, in denen ich befürchte, das Telefon könnte klingeln oder jemand könnte etwas von mir wollen. Himmel, das Leben kann sehr anstrengend sein. Frustrierend war es all die Jahre, viele Projekte umsetzen zu wollen, aber meist nicht die Energie dafür zu haben!

Um so schöner ist es für mich, dass ich langsam zurück komme zu meiner Kraft. Und beim Besuch meines Inneren Teams am zweiten Weihnachtstag (erscheint nur in meinem Newsletter) wurde ich daran erinnert wie viel Kraft in mir liegt. Sie ist nicht verloren, sondern immer noch da. Es ist einfach schrecklich, wenn ich mich nicht auf meine Leistungsfähigkeit verlassen kann, wenn ich Texte war lesen, aber nicht verarbeiten kann. Dann ist es unmöglich, neue Projekte anzupacken, weil ich mich fühle als wäre ich betrunken im Kopf (ohne Alkohol zu konsumieren) oder so schlapp, als wäre ich zehn Stunden bei schlechtem Wetter, vielen Staus und ellenlangen Baustellen Autobahn gefahren - allerdings ohne das gemacht zu haben! So fühlte ich mich in den letzten Jahren oft, wenn ich morgens früh am Schreibtisch saß. (Ohne dass mir x konsultierte Fachärzte helfen konnten.) Ich bin so dankbar, dass diese Tage nur noch sehr selten auftreten und das gibt mir Kraft, mich weiter an mein Programm aus Ernährung und Bewegung zu halten.

Ebenso bin ich froh, dass ich meinen zweiten wurzelgefüllten Backenzahn habe im Januar ziehen und auch nekrotisches Gewebe (Nicos) im Weisheitszahnbereich habe entfernen lassen. Das war eine enorme OP mit fünf Wunden im Mundraum, mehrere Stunden lag ich auf dem Stuhl. Ich bin so stolz auf mich, dass ich das geschafft hab, ohne Angst. Eine Woche nach Minus Tod hat mich das von ihrem schmerzlichen Verlust abgelenkt.

Alles kleine und große Schritte auf dem Weg zu mehr Gesundheit. Auch mit meiner Psychotherapeutin habe ich an dem Thema "Energietief/Konzentrationsschwierigkeiten" gearbeitet. Mir war wichtig auch die psychische Seite anzuschauen, ob es vielleicht hier eine Beeinflussung auf meinen Körper gibt. Die letzten zwei Jahre etwa habe ich mich mit ihrer Begleitung intensiv um mein Seelenleben gekümmert. Ich mag das sehr. Es tut mir gut und bringt mich auf meinem Weg weiter, weil ich viel über mich lerne. Ich bin in dieser Zeit ruhiger geworden, innerlich nicht mehr so aufgewühlt, ich nehme so manches gelassener.

Je besser ich mein Inneres kennenlerne und verstehe, desto liebevoller kann ich mit mir umgehen.

Eine Weiterentwicklung ...

war dank der gesundheitlichen Verbesserung in meiner Selbstständigkeit möglich. Ich habe einen Kalender mit Zeichnungen heraus gebracht. Noch vor zwei Jahren wäre das undenkbar gewesen, weil ich dazu nicht die Kraft gehabt hätte. Dieses Jahr habe ich es wahrhaftig geschafft. Das macht mich sehr stolz. Die Herausforderung war, die Zeichnungen von Lilo zu digitalisieren, so dass sie ähnlich wie das Original auf dem Druck aussehen. Wer sich damit schon mal beschäftigt hat, weiß: Keine leichte Aufgabe! Ich habs geschafft trotz dem Hitzesommer. Jucheee!

Familiär ...

war ein Höhepunkt, dass ich für meine Eltern zu ihrem 50. Hochzeitstag ein Fotobuch mit über 350 Bildern aus 50 Jahren zusammen gestellt habe. Ein Mammutprojekt, das viel Zeit gebraucht hat und auf der anderen Seite ebenso viel Freude bereitet hat. Nicht nur meinen Eltern, auch meinen Geschwistern und mir. Es war wunderbar, an ihrem Tag in kleinem Kreis beisammen zu sitzen und Erinnerungen Revue passieren zu lassen. Ich war danach so voller Freude und Energie. Du kannst dieses Gefühl auf dem Septemberblatt des Lilo-Kalenders sehen.

Jetzt klappe ich meinen Kalender 2018 zu. Die im Newsletter beschriebenen Raunacht-Übungen erfreuen mein Herz noch bis 5. Januar 2019. Ein tolles Ritual, das mir zeigt, um was es für mich im nächsten Jahr gehen wird. Doch heute ist heute: Sylvester!

Danke 2018

Danke 2018, du warst ein gutes Jahr: Deine Tiefen haben mich weiter gebracht und deine Höhen beflügelt!

Danke, dass du mich in meinem Blog besucht hast. Ich hoffe, du hast hier Inspiration gefunden, dich vielleicht sogar in meinen Texten wieder erkannt.

Von ganzem Herzen wünsche ich dir einen guten Jahres-Ausklang!

Anja

PS: Magst du über Neuigkeiten von mir informiert werden? Melde dich zu meinem Newsletter an.

Möchtest du andere an diesem Artikel teilhaben lassen? Dann teile diesen Link, der führt genau hierhin:
https://www.frauencoaching.de/archives/2018/12/entry_7118.html
Inhalte dürfen nicht - auch nicht auszugsweise - ohne meine Genehmigung kopiert und anderweitig übertragen werden. Für eine Nutzung außerhalb dieser Webseite schreibe mich gerne an.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 31 Dezember, 2018
Thema: Blog - 2018, 2. Halbjahr, Blog - Mich selbst annehmen

"Eine einzigartige Lektion in Menschlichkeit"
Buch-Besprechung

"Eine einzigartige Lektion in Menschlichkeit" - wollte die Autorin Heather Morris abliefern, als sie die Geschichte von Lale Sokolov aufschrieb.

Den Titel mag ich gar nicht nennen, weil er abschreckend sein kann. Für mich war er es. Aus Angst vor der Grausamkeit darin und vielen Tränen hätte ich mir dieses Buch nicht gegriffen, wenn nicht meine lesefreudige Blumen-Freundin Petra mir das Buch über die Ladentheke geschoben und davon vorgeschwärmt hätte. Seit Oktober lag es bei mir und wollte gelesen werden. Gestern war mein "Schlafanzug-Sonntag", der PC aus, der Schreibtisch wurde umschifft und mein Blick fiel auf das Buch.

Warum nicht einfach mal probieren? Wenn es mir nicht gefällt, kann ich es ja zur Seite legen. Ich machte es mir auf der Couch bequem. Es war halb drei und ich begann zu lesen. Die Welt um mich herum habe ich vergessen, selbst das Fernsehprogramm überhörte ich (das bedeutet bei mir etwas, weil ich leicht abgelenkt werden kann). Um halb zehn am Abend las ich die letzten Zeilen und klappte es zu. Es ist selten, dass ich Bücher in einem Rutsch durchlesen kann, aber es zog mich von der ersten Seite in seinen Bann.

Was für ein wichtiges Werk für das Erinnern!

Um was geht es? Es geht um die Geschichte von Lale, einem Juden, der mit 26 Jahren nach Auschwitz deportiert wird und sich dort schwört, zu überleben. Ihm wird schon früh klar, dass dies nur möglich ist, wenn er keine Emotionen zeigt, sondern unterwürfig, brav und unauffällig ist und auch Unrechtes macht, was außerhalb dieser Mauern undenkbar für ihn wäre. Er macht eine Arbeit, für die er verachtet wird: Er sticht den Ankommenden die Nummern in die Unterarme. Dabei lernt er eine junge Frau kennen und verliebt sich. Mit aller Kraft wünscht er sich, dass sie beide das Lager überleben. Seine Form des Widerstands gegen die Nazis.

Von diesem Überleben in unfassbaren Zuständen berichtet das Buch. Von der Grausamkeit und Kälte des Krieges hinter den Mauern von Birkenau und Auschwitz, Krematorien, Ascheregen, Willkür, Mengele. Davon Freunde zu verlieren. Aber auch wie Menschen sich füreinander einsetzen, von Liebe, von Freundlichkeit, von Glück. Davon wie Lale durch seine Privilegien einen kleinen Handel aufbauen kann, so manchen rettet und mehr als einmal fast stirbt.

Lale und Gita schaffen es, immer noch einen Tag länger zu leben, der nötig ist, um ihr Leid zu überwinden.

Der Drehbuchautorin Heather erzählt Lale die Geschichte ihres Überlebens, nachdem er über 50 Jahre geschwiegen hat und seine Frau gestorben ist.

Entgegen meinen Befürchtungen habe ich nicht geweint oder gelitten. Ich konnte die grausamen Erlebnisse erstaunlicherweise gut verarbeiten. Ich weinte nur ein Mal, als einer der Gefangenen - die alle unter Hunger litten - sein Essen einem anderen gab, der für eine Fußballmannschaft gegen die SS aufgestellt war, weil der es mehr brauchte. Solche Momente zeigen die Menschlichkeit, die auch Lale immer wieder beweist.

Der Tätowierer von Auschwitz

Titel: Der Tätowierer von Auschwitz. Die wahre Geschichte des Lale Sokolov
Autorin: Heather Morris
Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-06137-7

In Mitgefühl für alle, die im zweiten Weltkrieg litten und an alle folgenden Generationen, die heute noch mit den Auswirkungen leben. Das Buch hat mir klar gemacht, warum viele der Generation, die den Krieg erlebten, ihre Emotionen auch heute nicht zeigen können, nicht weinen können. Nur so konnten sie überleben, in dem sie kalt nach außen waren, nichts an sich heran ließen, keine Träne weinten - obwohl sie das Grauen erlebten. (Stichwort Kriegskinder/Die vergessene Generation...)

Danke an Petra für diesen wertvollen Tipp!

Anja

PS: Magst du über Neuigkeiten von mir informiert werden? Melde dich zu meinem Newsletter an.

Möchtest du andere an diesem Artikel teilhaben lassen? Dann teile diesen Link, der führt genau hierhin:
https://www.frauencoaching.de/archives/2018/12/entry_7119.html
Inhalte dürfen nicht - auch nicht auszugsweise - ohne meine Genehmigung kopiert und anderweitig übertragen werden. Für eine Nutzung außerhalb dieser Webseite schreibe mich gerne an.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 31 Dezember, 2018
Thema: Blog - 2018, 2. Halbjahr, Buch: Schmöker

Block-Rückblick 2018

Worüber habe ich in den vergangenen zwölf Monaten gebloggt?

Klick gleich in die Halbjahre herein und stöbere:

Blog - 2018, 1. Halbjahr 

Blog - 2018, 2. Halbjahr 

Hier alle 48 Artikel chronologisch sortiert mit Hinweisen zum Inhalt:

02.01.2018 Ein frohes neues Jahr! Die Gewinnerinnen stehen fest
Mein dänischer Adventskalender über unseren Abenteuerurlaub an der Nordsee/Groenhoij endete mit einer Verlosung.

10.01.2018 Walken durch den Winterwald - Motivationstrick
Es gibt so Tage, da habe ich überhaupt keine Lust rauszugehen. Hier, was mir dann hilft.

15.02.2018 Im Himmel. Drei Wochen ohne dich.
Lange konnte ich nicht darüber schreiben. Und auch jetzt atme ich tief durch: Der Abschied von Minu.

 Minu

03.03.2018 Winterimpressionen und Walkingmotivation bei Frost und Schnee.
Noch mehr Motivationshilfen sowie Bilder von der winterlichen Natur und meiner Walkingrunde.

03.03.2018 Was ziehe ich bei frostigen Temperaturen an?
Eisekalt und trotzdem raus? Wie ich geschützt Spaß habe.

07.03.2018 Tagebuch schreiben. Rückblick.
Wieviel Tagebücher habe ich und wie sehen sie aus?

17.03.2018 Kann ich schreiben? Selbstzweifel lösen
Wem gebe ich die Macht zu entscheiden, ob ich schreiben kann oder nicht?


26.03.2018 So ein schöner Tag! Auch ohne Feier ein schöner Geburtstag?
Ich merkte: Feiern ist mir zu viel. Was ich draus gemacht hab. :-)

28.03.2018 Wenn der richtige Zeitpunkt da ist, kann dich nichts stoppen
Kennst du das Gefühl, in einer Situation festzustecken und du kommst einfach nicht vorwärts? Hier berichte ich von der Kraft, die in dieser Zeit liegt.



05.04.2018 Ich kann etwas tun um meine Situation zu verbessern
Wenn ich unangenehmen Bedingungen nicht aus dem Weg gehen kann: Wie kann ich dennoch gut für mich sorgen? Ein Beitrag aus meinen Kalender-Impulsen 2018.

07.04.2018 In zartem Grün flüstert der Frühling: Bin unterwegs
Entdeckungsreise durch den Frühlingswald, tut einfach gut.


16.04.2018 Kirschblüte - ein Frühlingstraum
Bilder über die Schönheit des Vergänglichen!

09.05.2018 Buchtipp: Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften
Klasse Buch: Lustig, unterhaltsam und interessant.

17.05.2018 Es tut einfach weh.
Wie geht es mir fast vier Monate ohne unsere Hündin?

24.05.2018 Das war eine schöne Zeit! E-Cards von Anja Kolberg sind Geschichte.
Damit hätte ich nicht gerechnet und es tut immer noch etwas weh.

22.06.2018 Walken durch den Sommerwald -Komm mit auf meine Runde
So umwalke ich die Hitze. Lindenblüten. Wunderbare Begegnungen in der Natur. Einfach schön!


26.07.2018 Sommerzauber im Garten. Abkühlung für die Vögel. Duftrose.
Beobachtungen und Fotos aus meinen kleinen Reich.

30.07.2018 Mit der Hitze tanzen. Hitzepöckchen. Arbeiten. Auszeit.
Mein Körper streikt. Kompression nervt. Walking eingestellt. Durchatmen am Rhein.

04.08.2018 Gibt es an der Hitzewelle überhaupt was Gutes? Ja!
So heftig es ist: Mir fällt viel positives auf und ich lerne die Wärme zu genießen. Wer hätte das gedacht...


03.09.2018 Lipödem & Kompressionsstrumpfhose: Lebenslänglich? Wie komme ich durch die Sommerhitze?
Ein paar Tipps und Tricks wie ich mit meiner Kompression klar komme.

07.09.2018 Mehr Gelassenheit mit der Wetter-Strategie im Leben. Wertschätzen wie es ist.
Wenn ich mit den Stürmen meines Lebens so gelassen umgehen würde wie mit einem Nordseesturm...

11.09.2018 Inne halten und mich feiern üben.
Kaum ist ein Projekt geschafft, halte ich nicht ein, sondern galoppiere weiter. Denn aus dem, was ich geschafft habe, ergibt sich meist eine Konsequenz: Neue Aufgaben.

*

Lust auf einen Ausflug ans Meer? Im Herbst urlaubten wir das erste Mal an der Ostseeküste Dänemarks. Es erwarten dich Dänisches Design, ein gutes Buch, interessante Städte und atemberaubend schöne Natur. Wenn du bei dem ersten Bericht startest, wirst du automatisch am Ende zum nächsten Teil meiner Reisegeschichte geführt. Viel Spaß!


12.10.2018 Dänische Ostseeinsel Seeland. Ein Reisebericht

13.10.2018 Unser Ferienhausgebiet - Häuser am Meer

14.10.2018 Danischer Stil: Rosengrundstück und unser Ferienhaus von innen

15.10.2018 Liebevolle Eigenarten im Ferienhaus

16.10.2018 Das erste Mal an der Ostsee. Der Strand und weitere Unterschiede zur Nordsee

17.10.2018 Lumpenball: Historischer Roman

17.10.2018 14 Tage oder drei Wochen Urlaub?

18.10.2018 Der große Wunsch am Meer zu schreiben, kreativ zu sein

19.10.2018 Wie war das Wetter im September und welches Kleidungsstück muss mit?

20.10.2018 Walken und Schwimmen?

21.10.2018 Städte in der Umgebung: Kalungborg und Slagelse

22.10.2018 Landzungen Rosnaes und Asnaes

23.10.2018 Rundreise in den Norden

24.10.2018 Die Klippen im Osten und Naestved

25.10.2018 Kopenhagen

26.10.2018 Nette Begegnungen und was ich bedauere

27.10.2018 Lieblingseindrücke & Gibt es ein nächstes Mal Seeland?

*

27.10.2018 Tischkalender, Karten & Impulse für den Weg zu dir selbst. Der Geschenke-Webshop hat geöffnet.
Für wen sind meine Werke das richtige? Ideen, wie du sie für dich nutzen kannst. Wie groß ist mein Team?

08.11.2018 Hintergrundinfos: Wie und wann entstand die Idee der Tischkalender?
Rückblick in meine Anfangszeit.

24.11.2018 Video-Kanal auf YouTube: Schau mir beim Zeichnen zu und mehr
Den Lilo-Kalender habe ich zeichnend kommentiert. :-) Und das hat 'ne Menge Spaß gemacht.

29.11.2018 Hintergrundinfos: Was ist auf meinem Packtisch? Wie sieht er aus?
Ein Video aus meinem Büro, wo ich die Kalender für den Versand fertig mache.

01.12.2018 Adventsdeko und Garten fertig. Ruckzuck.
Erstaunlich. Manches liegt ewig rum und dann ... Ebenso verwunderlich: Was ich zum richtigen Zeitpunkt alles schaffen kann.

06.12.2018 Lilo & Inneres Kind: Mit Leichtigkeit & Liebe durch 2019.
Der Wegbegleiter für dein Gefühlsleben. Lilo will dich erfreuen und dich berühren. Ihr Kalender ausführlich vorgestellt.

Vorstellung Lilo-Kalender

16.12.2018 Einer Krise etwas Gutes abgewinnen ...
Blick in die Monatlichen Kalender-Impulse für Dezember: Was aus Leid entstehen kann.

18.12.2018 Deine Kraftquelle 2019: Inne halten. Durchatmen.
Der Fotokalender "Zeit für deine Seele" ausführlich vorgestellt.

21.12.2018 Der Versuch, tröstlich mit Tod und Verlust umzugehen
Ein Text, der hoffentlich hilft, wenn du jemanden verloren hast.

31.12 "Eine einzigartige Lektion in Menschlichkeit" Buch-Besprechung 
Ein wertvoller Beitrag gegen das Vergessen.

31.12.18 Rückblick auf mein Jahr 2018 
Es war schön, es war hart, es war lebenswert!

* * *

Das war mein Blog 2018. Viel Freude beim Stöbern, dich wiederfinden und inspirieren lassen!

Herzlich,

Anja

PS: Magst du über Neuigkeiten von mir informiert werden? Melde dich zu meinem Newsletter an.

Möchtest du andere an diesem Artikel teilhaben lassen? Dann teile diesen Link, der führt genau hierhin:
https://www.frauencoaching.de/archives/2018/12/entry_7117.html
Inhalte dürfen nicht - auch nicht auszugsweise - ohne meine Genehmigung kopiert und anderweitig übertragen werden. Für eine Nutzung außerhalb dieser Webseite schreibe mich gerne an.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Samstag, 29 Dezember, 2018
Thema: Blog - 2018, 2. Halbjahr, Frauencoaching-News

Der Versuch, tröstlich mit Tod und Verlust umzugehen

Hallo,

dieser Text ist für mich geschrieben und für dich, wenn du Trost suchst. Weil du einen geliebten Menschen verloren hast, ein Tier oder was dir auch immer viel bedeutet hat.

Ich schreibe dies vor allem gerade jetzt auf, weil mir etwas klar geworden ist, das sich für mich tröstlich anfühlt. Und wenn es in der (hoffentlich sehr sehr fernen) Zukunft zu dem Fall kommt, dass ich wieder jemand oder etwas sehr lieb gewonnenes gehen lassen muss, ich hierin Trost finde. Denn jetzt ist mir etwas bewusst, das mir dann in der Not so schnell nicht einfällt, weil ich so in meiner Trauer und im Verlust, im Schmerz gefangen bin.

Jetzt erzähle ich dir, womit meine Klarheit begann:

Meine Physiotherapeutin, bei der ich einmal in der Woche Manuelle Lymphdrainage wegen meines Lipödems bekomme und mit der ich mich gut verstehe, erzählte mir letzte Woche, sie habe eine traurige und gleichzeitig schöne Nachricht: Sie würde mit ihrem Freund in einer anderen Stadt zusammen ziehen. Sie könne auf ihrer alten Arbeitsstelle wieder anfangen und eine Wohnung hätten sie auch schon gefunden. Innerhalb von zwei Wochen hatte sich alles gefügt. Das Traurige: Sie würde in der Praxis kündigen und könne mich nicht weiter behandeln.

Ich fühle mich überhaupt nicht traurig, sondern freute mich für sie. Weil ich aus eigenem Erleben weiß, was für ein Glücksgefühl es ist, wenn man mit dem Freund zusammen zu ziehen kann, wenn sich auf einmal alles fügt und ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Wenn es so schnell geht: Welch ein Zeichen, es soll sein. Der Weg ist frei.

Trauer fühlte ich nicht, weil ich wusste, es wird sich jemand anderes finden, der mich behandelt. Ich war dankbar für gemeinsame die Zeit. Auch wenn wir uns im Leben eher nicht mehr wieder über den Weg laufen würden, so weiß ich doch, dass jeder an seinem Ort sein Leben weiter lebt. Das fühlte sich so tröstlich und selbstverständlich an.

Der Tod ist nur ein Umzug

Zu Hause dachte ich dann: Eigentlich verhält es sich mit dem Tod doch ebenso. Der Mensch, der Hund (Minu) ... verschwindet aus unserem Umfeld und zieht an einen anderen Ort. Wie wäre es, wenn ich diese Leichtigkeit und Mitfreude für den anderen dann auch empfinde, statt im Schmerz zu versinken?

Wir werden uns in diesem Leben nicht mehr real sehen. Und doch existiert jeder an seinem Ort, auf seine Art und Weise weiter. Denn - daran glaube ich - die Seele eines Verstorbenen existiert weiter. Was stirbt, ist der Körper in seiner mir bekannten Form. Die Seele befindet sich auf einer anderen Bewusstseinsebene. Ich kann mit ihr Kontakt aufnehmen, mich still unterhalten zum Beispiel, aber eben nicht mehr den Körper umarmen wie ich das bisher konnte.

Ich bin in einem Alter, wo die Endlichkeit des Lebens in der Generation meiner Großmutter (sie ist über 90) und meiner Eltern (Anfang 70) leise näher rückt. Ich will das Wissen darum nicht wahrhaben und am liebsten wegschieben. Können sie nicht alle einfach ewig leben? Doch es lässt sich nicht leugnen, der Körper ist nicht mehr so fit und gesund wie vielleicht früher einmal.

Wie wäre es, wenn ich mich - wenn sie irgendwann einmal gehen müssen - für sie freue, weil sie keine Schmerzen mehr haben, sondern an einen besseren Ort umgezogen sind? Wo es ihnen gut geht, wo sie frei sind, wo keine seelischen, geistigen, körperlichen Schmerzen mehr sind?

Irgendwann werden wir uns wiedersehen. Wir haben uns nicht verloren. Wir leben nur für eine gewisse Zeit an unterschiedlichen Orten. Und eines Tages, wenn auch ich umziehen werde, werden sich unsere Seelen auf der Ebene wieder begegnen. Und bis dahin konzentriere ich mich darauf, mein Leben so gut und schön zu gestalten wie es geht und dafür zu sorgen, dass es mir gut geht, ich Freude empfinde, Liebe spüre, die Sonne genieße und all die Dinge, dir mir gut tun. Denn das würden sie mir sicherlich wünschen.

Ein tiefer Atemzug Leben.

Ich wünsche dir von Herzen, dass dir diese Worte gut tun. Und mir wünsche ich, dass sie mich wiederfinden, wenn ich sie brauchen werde und dass sie mir dann Trost spenden:

Du bist behütet und beschützt

Wir sind nicht wirklich getrennt. Der andere ist nicht verloren. Seine Seele lebt weiter. Dort wo er ist, geht es ihm gut, weil dort Frieden und Liebe und Heilung ist. Und ich bin auch nicht verloren. Ich bin behütet und beschützt. Wir sind über den Tod hinaus miteinander verbunden. Nur ein Gedanke, ein innerer Dialog entfernt.

Von Herzen

Anja

PS: Magst du über Neuigkeiten von mir informiert werden? Melde dich zu meinem Newsletter an.

Möchtest du andere an diesem Artikel teilhaben lassen? Dann teile diesen Link, der führt genau hierhin:
https://www.frauencoaching.de/archives/2018/12/entry_7107.html
Inhalte dürfen nicht - auch nicht auszugsweise - ohne meine Genehmigung kopiert und anderweitig übertragen werden. Für eine Nutzung außerhalb dieser Webseite schreibe mich gerne an.
Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 21 Dezember, 2018
Thema: Blog - 2018, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit, Blog - Dunkle Tage, Blog - Medialität

Deine Kraftquelle 2019: Inne halten. Durchatmen.

Wo schöpfst du Mut und Kraft? Wie ist es möglich, am Arbeitsplatz bei allen Ablenkungen und Aufgaben zu dir selbst zu kommen, deine Bedürfnisse erkennen? Was regt dich zum Nachdenken an und inspiriert dich?

Das alles ist mit meinem Tischkalender möglich, der auf deinem Schreibtisch steht: Er lenkt deinen Blick vom Bildschirm auf ein schönes Fotomotiv, entspannt deine Augen und inspiriert dich, hilft dir deine Gedanken zu sortieren und für dich da zu sein.

Vom Stress zur Entspannung

Hier die Seiten des "Zeit für meine Seele" Kalenders 2019:

Januar 2019  

Der Januar erinnert dich, mal etwas Ungewöhnliches zu probieren. Wie könntest du deinem Alltag - und sei es nur kurz - entfliehen? Etwas tun, das dir einfach Freude macht?

Februar 2019

Februar: Verbinde dich mit einer großen Ressource in dir: Deinen Erinnerungen. Lade dich mit frischer Energie auf, in dem du an schöne Momente denkst, die dich berührt haben und an Erlebnisse, die dich stärker machten.

Und schon steigt dein Kraftbarometer nach oben!

März 2019  

März: Lange arbeiten wir auf ein Ziel hin. Dann ist es da und .... ? Feierst du deine Ziele, wie du es verdient hast?

Dieser bunte Tulpenstrauß erinnert dich, deine Erfolge zu feiern. Vielleicht auch diejenigen, die in der Vergangenheit zu wenig Beachtung gefunden haben.

Der März im "Zeit für meine Seele"-Kalender lädt dich auch ein, dir zu vergegenwärtigen, was du alles geschafft hast.

April 2019

Auch wenn du es manchmal anzweifeln magst: Du wirst bedingungslos geliebt. Nicht nur die Natur nimmt dich genau so an und auf wie du bist, ohne Erwartungen.

Es gibt noch mehr Liebe zwischen Himmel und Erde und darüber hinaus für dich, als du dir gerade vorstellen kannst. Erinnere dich daran. Du bist wertvoll und wichtig! Diese traumhaften rosa Kirschblüten stehen dafür und auch für deine Selbstliebe.

 Mai 2019

Dieser vierblättrige Klee mit dem Marienkäfer und der Spruch beruhigen dich, wenn es mal aufregend zugeht und richtet deine Gedanken auf den guten Ausgang aus. Ein tolles Glücksbild, das an der richtigen Stelle positioniert auch über den Mai hinaus hilft, positiv zu bleiben.

Juni 2019

Oh dieses Mohnblumenfeld war einfach der Wahnsinn: Rote glänzende, im Wind schwingende Blütenköpfe so weit das Auge reichte! Eine Freude dieses Bild für den Kalender einzufangen.

Je mehr gute Gedanken du sammelst, desto besser geht es dir. Sie vermehren sich. Die leuchtenden zarten Blumen erinnern dich daran, welche Kraft in dir ist, dir Gutes zu tun.

Juli 2019  

Es gibt viele gute Gründe, nach innen zu horchen. Ein besonders wichtiger: Erfahren und verstehen, was du wirklich brauchst. So hast du die Chance, dir genau das zu geben.

Du übernimmst Verantwortung für dein Wohlbefinden und machtst dich unabhängig davon, ob dir andere etwas Gutes tun oder nicht. Du machst dich also selbst glücklich. :-)

August 2019

Was brauchst du für eine Umgebung, damit es dir richtig gut geht? Blumen auf deinem Schreibtisch? Ein Sessel mit einer Kuscheldecke und einer Tasse Tee vor dem Fenster?

Der August erinnert dich daran, es dir richtig gut gehen zu lassen und einen Platz zu gestalten, wo das möglich ist.

September 2019

In diesem Häuschen und Blumenarrangement steckt so viel Liebe und Energie. Gemacht von meinem Onkel und meiner Tante, die im Bergischen wohnen. Es tut so gut, Dinge zu beobachten, um sich zu haben, die aus Liebe entstanden sind. Dann sind wir ganz bei uns selbst. Die Dinge sind nicht perfekt, sondern echt. Und genau das lieben wir.

Wann bist du ganz du selbst? Wie kannst du das öfter ausleben und dir so Kraft geben? Welche Dinge machst du mit Liebe?

Oktober 2019  

Der Blick aufs Meer löst in mir das Gefühl von Freiheit aus und: Alles ist möglich, was ich mir vorstellen kann und wofür ich bereit bin, die nötigen Schritte zu gehen. Dieser Platz oben auf der Klippe an der Nordseeküste Dänemarks lädt dich dazu ein, an die Freiheit deines Lebens zu denken.

Im oft so arbeitsintensiven Monat Oktober ist der Blick auf das Meerfoto auch eine wunderbare Möglichkeit, diesen Moment zu kosten: Das Rauschen der Wellen zu hören, sehen wie die Möven über dir die Küstenlinie entlang segeln. Du spürst den Wind in deinem Gesicht, riechst das Meer und spürst die Freiheit. Eine herrliche Pause für Körper, Seele & Geist.

November 2019  

Ein Spaziergang durch den Herbstwald. Zeit mit lieben Menschen. Nicht das neuste Technikwunder macht glücklich, sondern die einfachen Dinge im Leben. Wie kannst du dich im November glücklich machen?

Dezember 2019  

Eine ganz wichtige Übung wartet im Dezember auf dich: Konzentriere dich auf das Beste, was dir passieren kann. Stell dir vor, alles ist optimal gelaufen: Wie geht es dir? Wie fühlst du dich? Wie sieht es um dich herum aus?

Wo dein Focus hingeht, geht auch die Energie hin. Deswegen ist es wichtig, dass du dich auf den genialsten Ausgang ausrichtest, den du dir erdenken kannst. Beispiele von mir werde ich in den Kalender-Impulsen 2019 teilen.

Wir (ja ich ganz besonders) neigen dazu, wenn es mal nicht gut läuft, den Kopf hängen zu lassen. Das Kalenderblatt im Dezember löst uns raus aus diesen Gedanken und richtet unseren Kopf wieder auf das Positive aus. Das tut so gut und ist so wichtig.

* ~ *

Das sind meine Inspirationen für dein starkes Jahr 2019!

Verbinde dich mit dieser Kraft des Inne haltens. Hole dir den Tischkalender 2019 "Zeit für meine Seele" auf deinen Schreibtisch, an deinen Lieblingsplatz. Probiere es einfach mal aus. :-)

Mit den Kalender-Impulsen empfängst du dir einmal im Monat meine Gedanken zu den aktuellen Monatsblättern beider Kalender. Ich schreibe mehr zu den Fotos, warum ich die Sprüche ausgewählt habe, was sie für mich bedeuten ...

Die Krönung ist das Verwöhnpaket 2019: Der "Zeit für meine Seele"- und der Lilo-Tischkalender plus die Kalender-Impulse zum günstigen Preis vereint.

Mach 2019 zu einem besonderen Jahr - für dich! Hier geht es zu meinem Online-Shop.

Verwöhnpaket

Ich freue mich auf die Zeit, mit dir verbunden zu sein!

Deine Anja

PS: Magst du über Neuigkeiten von mir informiert werden? Melde dich zu meinem Newsletter an.

Möchtest du andere an diesem Artikel teilhaben lassen? Dann teile diesen Link, der führt genau hierhin:
https://www.frauencoaching.de/archives/2018/12/entry_7115.html
Inhalte dürfen nicht - auch nicht auszugsweise - ohne meine Genehmigung kopiert und anderweitig übertragen werden. Für eine Nutzung außerhalb dieser Webseite schreibe mich gerne an.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 18 Dezember, 2018
Thema: Blog - 2018, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit, Frauencoaching-News, Shop

Klick zum Webshop

Webshop

WER MACHT DIE SEITE?

Mehr über Anja Kolberg
Hallo, ich bin Anja Kolberg. Mehr über mich.
Lust auf ein Feedback? Mail

ZITATE

DUNKLE TAGE

Gut gegen Novemberblues
Gut gegen Novemberblues

KÖRPER + SCHMERZEN

Manchmal gehen die Pferde mit mir durch
Manchmal gehen die Pferde mit mir durch

MICH SELBST ANNEHMEN

Eine Monstergeschichte
Aufgaben vor mir herschieben...

INNERES KIND

Verantwortung für mein Wohlbefinden
Verantwortung für mein Wohlbefinden

INNERE STIMME

An den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen
An den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen

Was will ich? Entscheidungsdilemma
Was will ich? Entscheidungsdilemma

PSYCHOLOGIE

Idealbild vs. Realität
Bitte schütze mich vor meinen Erwartungen. Idealbild vs. Realität

LOSLASSEN

Loslassen und kein Ende in Sicht
Was mir hilft, loszulassen

ACHTSAMKEIT

Achtsamkeit
Wohin lenke ich meine Aufmerksamkeit?

ZEIT FÜR MICH

*Nur für mich*
*Nur für mich*

E-CARDS

Klick zu den E-Cards

NEWSLETTER

Klick für Newsletter InfoTrage dich hier für meinen gratis Newsletter ein!

STARTSEITE

Machen Sie Frauencoaching zu Ihrer Startseite!
Mehr Infos