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Winterzeit statt Frühlingsluft - Loslassen und Konzentrieren

Riesige Schneeflocken fielen in Köln heute Vormittag vom Himmel. Die Pfannen auf den Dächern sind immer noch nass und auch die Straße ist es. Das höre ich am Geräusch der am Büro vorbeifahrenden Wagen. Freitag Nachmittag. Bald ist Wochenende.

Nach von mir ersehnter Frühlingsluft sieht es so gar nicht aus. Zurück zum Winter. Der Himmel grau. Kalter Wind. Die Heizung bollert. Dampfender Tee wärmt die Hände.

Ok, dann mummel ich mich noch mal ein an diesem Wochenende. Einen Tag in der vergangenen Woche saß ich eine halbe Stunde hinterm Haus auf der Terrasse. Trotz Kälte, aber in der Sonne und mit vorheriger Bewegung gings. Von diesem Gefühl wie es bald im Frühling öfter sein wird, etwas abbekommen. Vögel zwitschern. Herrlich.

Wie oft passiert es mir, dass ich etwas vorhabe, etwas will und dann macht mir das Leben einen Strich durch die Rechnung. Wie jetzt. Ich will Frühling, 12 Grad, Sonne. Ich bekomme Schneeregen. Grauen Himmel.

Eines ist sicher: Das bleibt nicht so. Und auf die kommende Veränderung der Jahreszeit, da freue ich mich.

Vorzeichen sind da: Viele Gänseschwärme am Himmel. Die Mininarzissen blühen im Beet. Beim Spaziergang sah ich die lila Blüten der Veilchen und Krokusse. Überall strahlen Schneeglöckchen. Es bleibt immer länger und morgens wird es früher hell. Es juckt mich in den Fingern, aufzuräumen und loszulassen.

Als ich das Problem im Büro hatte, mich auf eine Sache zu konzentrieren, guckte ich auf die Wand hinter meinem Bildschirm.

Sie hing voller Karten, Texte, Bilder, Feedbacks, Inspirationen. Sie hatten mir lange gut getan und Kraft gegeben, aber jetzt passte es nicht mehr. Kein Wunder, dass es mir schwer viel mit dieser Ablenkung. Wie sollte da Ruhe in mir sein? Also aufgestanden und alles abgehängt. Zwei neue Zettel aufgehängt. Auf jedem steht etwas, auf das ich mich konzentrieren will.

Danach habe ich die Papiertonne bis oben hin mit Verlagsprospekten, Zeitschriften und Katalogen gemacht, die hier auch noch meine Aufmerksamkeit verstopften ... Ein herrliches Gefühl auf den frei gewordenen Platz zu schauen!

Seit dem geht es mit der Konzentration besser. Yeah!

Und auf ein weiteres gemütliches Wochenende im warmen Zuhause.

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 04 März, 2016
Thema: Blog - 2016, 1. Halbjahr, Blog - Loslassen
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